Zum 25. Jahr der Deutschen Einheit: Mein letzter Arbeitstag

Abgewickelt nach 89/90. Ostdeutsche Lebensläufe – Verlust und Gewinn. Herausgegeben von Katrin Rohnstock.


Geboren zwischen 1929 und 1971 geben sieben Frauen und 23 Männer über den Lauf ihres Lebens Auskunft. Hineingeboren in die vermeintliche Sicherheit eines Landes, in dem der Verlust des Arbeitsplatzes eher unwahrscheinlich war, werden sie nach dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft mit einer neuen, harten Realität konfrontiert. Häufig unerwartet haben sie ihren „letzten Arbeitstag“ und er wird als „bedrohlicher Bruch der eigenen Biografie“ empfunden. Was daraus entsteht und wie die einzelnen Persönlichkeiten mit der Kränkung umgehen, vorerst nicht mehr gebraucht zu werden, schildern die Erzählungen der Jenaer Germanistin Katrin Rohnstock („Mein letzter Arbeitstag“ Hrsg.) aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


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